Dafür, daß der Adrenalin-Spiegel nicht so schnell wieder sinkt, sorgt schon der Motor. Unspektakulär, gleichmäßig und doch hammerhart tritt der überarbeitete Vierzylinder an. Schon bei mittleren Drehzahlen packt er mit dem erbarmungslosen Griff eines Catchers zu. Schiebt, zerrt, büffelt vorwärts. 6000/min genügen dafür völlig. Ausgangs Ameisenkurve
empfiehlt es sich, gleich zwei Gänge hoch zu schalten. Und dann heißt es nur noch: Vollgas. Der Motor reißt an, knetet das Federbein durch, kriegt es aber nicht weich. In atemberaubendem Tempo hechtet das Tier über die Gerade zum schnellen Linksknick. Ab 8000/min gibt es noch mal eine Extraportion Schub, der sämtliche gewohnten Bremspunkte hinfällig werden läßt. |